Wochenende (2)
30. Januar 2010
sonnabend+++hansastrasse+++daumen raus und großes L+++mercedes+++”ick fah’ nach berlin”+++nee danke, leipzig+++uralter T3 hochdach+++holzbank, hundedecke+++leipzig messe+++strassenbahn+++handymusik und leipziger hools mit fistelstimme+++augustusplatz+++wolfgang tiefensee+++starbucks+++tall=klein, venti=591 ml+++Karli+++billiger Rotwein, Gnocchi, Chicoree+++Hotel Seeblick+++Krostitzer Pils+++Zoro+++Gästeliste “sehen nicht so aus als ob”+++Kruso Pils+++The Rectums: Ehrliche Punkhandarbeit, mehr leider nicht+++cut my skin: feministenpunk+++PASCOW: geilstes konzert bisher+++wasser+++sonntag+++Plagwitz, Lindenau+++Chamälion Eddie+++Portitzer Allee+++Daumen raus++Eisfüße+++einzelfahrschein+++sachsenticket+++dresden, badewanne
Winter an der Mole
30. Januar 2010
Wie es so ist bei jungen Blogs – am Anfang steht die Euphorie und alles wird gepostet und nachher geht die Postfrequenz gegen 0. Bei mir lag es an Diplomarbeitsdruck (endlich tut sich was) und dass ich neben der Diplomarbeit als Werkstudent in einem Unternehmen arbeite – dadurch bin ich selten zu Hause, wenn es an der Mole mal etwas Tageslicht gibt. Manchmal habe ich zur Kamera gegriffen, bin runter zum Hafen – um festzustellen, dass der Kriechstrom schon den Akku leergefressen hat.
In den letzten Tagen hat ein kleiner Winterinfekt mich zur Ruhe gezwungen und heute hab ich dann endlich mal Fotos an der Baustelle gemacht.
Auf der Mole selbst hat sich noch nichts weiter getan. Am Ufer unterhalb der Leiziger Straße wurde das Fundament des Brückenpfeilers begonnen.
Den Vogel abgeschossen (4)
30. Dezember 2009
Statt über den Stand der Dinge an der Mole zu berichten wieder ein Meckerbeitrag: Gestern wollten wir zu fünft Avatar in 3D sehen. Ich reservierte im Rundkino Dresden für 20.00 Uhr. Die Karten sollte man bis 19.40 Uhr abholen. Ich rechnete mit einer kleinen Schlange, deswegen kamen wir schon 19.30 Uhr an. Die drei geöffneten Kassen hatten jeweils 100 Personen starke Warteschlangen vor sich. Die Mitarbeiter waren entsprechend gestresst, auch weil das Computersystem herumzickte. Gegen 19.58 waren wir endlich dran. Das überforderte Kassenmädchen hatte bereits der Gruppe A die 4 Tickets der Gruppe B und der Gruppe B unsere 5 Tickets mitgegeben und gab uns jetzt die 4 Tickets der Gruppe A mit dem Hinweis, dies wären 4 von unseren Tickets und ber der Gruppe A hinge unser fünftes Ticket mit dran. Neben unseren vier Plätzen wäre also ein fünfter Platz frei.
Zum Glück trafen wir im Saal Gruppe A und B und konnten den Dreifachverwechsler rückgängig machen.
Der Film fing allerdings nicht, wie angesichts der langen Schlangen versprochen, eine halbe Stunde später an, sondern begann pünktlich und gänzlich ohne Werbung.
Den Vogel abgeschossen (3)
12. Dezember 2009
Als angehender Physiker interessiere ich mich für Perpetua Mobiles, aber nicht, weil ich an deren Existenz glaube, sondern weil es mich reizt herauszufinden, warum eine bestimmte Idee nicht funktionieren kann. Eine Spielart der PM sind die so genannten Freie-Energie- oder Overunity-Maschinen, also Systeme, denen man noch dauerhaft Energie entziehen kann. Eine wissenschaftliche Diskussion ist in der Szene meist nicht erwünscht. So heißt es im “Freie Energie (Technisches Forum)”
Forumsregeln
Beiträge, in der Art: Kann nicht funktionieren weil nicht wissenschaftlich bewiesen, sind hier nicht erlaubt, weil es sowieso keine allgemeingültigen wissenschaftlichen Beweise gibt.
Gern brüsten sich die Jünger der Freien Energie mit Offenlegungsschriften von Patentanmeldungen und Gebrauchsmustern (die jeweils ohne technische Prüfung gegen eine Gebühr zu erlangen sind). Besonders einfach zu durchschauen sind diese beiden Exemplare:
Ausnutzen des Auftriebs (funktioniert nicht, weil man für das Einbringen des Hohlkörpers in das untere Ende der Wassersäule genau die Energie benötigt, die der Körper beim nach oben Treiben an potentieller Energie gewinnt).
Es geht weiter
2. Dezember 2009
Endlich! Sie ist weg!
10. November 2009
Die gefährlichste und sinnloseste Telefonzelle Dresdens ist einer kleinen Baugrube gewichen. Ich hoffe bald ist die Gefahrenstelle an der Haltestelle Oschatzer Str. stadtauswärts völlig beseitigt. Mit Baum, Werbeschild und Haltestellenhäuschen ist es noch eng genug.

Telefonzelle an der Haltestelle Oschatzer Straße stadtauswärts - endlich abgebaut!
UPDATE: Wie im Kommentar angedeutet wurde auf der linken Seite des Gehwegs eine Telefonsäule aufgebaut, die sich harmonisch in das Ensemble des bereits vorhandenen Stadtmobiliars einreiht.
Wochenende
8. November 2009
















Eine Minute und siebzehn Sekunden
4. November 2009
Will man so fahren, wie es sich die Stadtverwaltung vorstellt
“Radfahrer queren an der neuen Fußgänger-Lichtzeichenanlage an der Moritzburger Straße die Leipziger Straße und fahren ab dort auf der Fahrbahn der Leipziger Straße oder auf dem für den Radverkehr freigegebenen Fußweg in Richtung Mickten.”
so verliert man 1 Minute und 17 Sekunden. Solange dauert es nämlich, bis die Bettelampel für die Fußgänger und Radfahrer auf grün schaltet. Und das ohne dass die Straßenbahn im Spiel ist oder die Ampel kurz vorher schonmal grün war. Warum so lang? Macht es für den Verkehrsfluß einen Unterschied, ob ich mit der Bettelampel in 10, 30 oder eben 77 Sekunden den Strom der Autos unterbreche? Lässt man das Zusammenspiel mit anderen Kreuzungen oder der Straßenbahn außer acht, lautet die Antwort nein. Aber es zeigt, welchen Stellenwert Fuß- und Radverkehr im Vergleich zum motorisierten Verkehr in dieser Stadt haben.
Betreten verboten…
3. November 2009
…steht auf diesem Hinweisschild. Allerdings ist die Mole zugänglicher und für einen Spaziergang zur noch einsamen Undine (wurde mittlerweile entfernt) einladender als noch vor Wochen.
Geht man stattdessen durch die Straßen von Pieschen, so wandelt man auf den Spuren derer, die früher ihren Asbest nach Hause getragen haben, wie hier auf der Konkordienstraße.

Asbestwaren, Konkordienstraße, Pieschen
Endlich äußert sich auch die Stadt Dresden zu Details der Brücke. So soll es eine Aussichtsplattform am Brückenkopf geben.
Leipziger Straße – “Das Ordnungsamt oder die Polizei planen gegenwärtig keine Kontrollen”
31. Oktober 2009
In einer Antwort des Büros der Oberbürgermeisterin auf eine Nachfrage der grünen Fraktion im Stadtrat wird klar, dass die Stadt beim Ausbau und der Beschilderung der Leipziger Str. aus ihrer Sicht nichts falsch gemacht hat. Es seinen aber derzeit keine Kontrollen geplant, um Falschfahrer (stadtauswärts auf stadteinwärtigem Fuß/Radweg) zu bestrafen.
Kontrolliert werden soll aber das Restaurant Olga an der Haltstelle Altpieschen. Die Außensitzplätze des Restaurants sind am Rande des schmalen Fuß- und Radwegs (mal wieder eine bauliche Lösung mit Augenmaß). Durch den dichten Radverkehr dort wird der Restaurantbetrieb natürlich gestört. Olga hat einen eigenes “Radfahrer absteigen”-Schild aufgestellt. Die Stadtverwaltung will gegen das Schild vorgehen.
Schöner wäre natürlich ein breiterer Weg mit klar abgegrenztem Radfahrstreifen.





