Endlich! Sie ist weg!

10. November 2009

Die gefährlichste und sinnloseste Telefonzelle Dresdens ist einer kleinen Baugrube gewichen. Ich hoffe bald ist die Gefahrenstelle an der Haltestelle Oschatzer Str. stadtauswärts völlig beseitigt. Mit Baum, Werbeschild und Haltestellenhäuschen ist es noch eng genug.

Telefonzelle an der Haltestelle Oschatzer Straße stadtauswärts - endlich abgebaut!

Telefonzelle an der Haltestelle Oschatzer Straße stadtauswärts - endlich abgebaut!

UPDATE: Wie im Kommentar angedeutet wurde auf der linken Seite des Gehwegs eine Telefonsäule aufgebaut, die sich harmonisch in das Ensemble des bereits vorhandenen Stadtmobiliars einreiht.

Wochenende

8. November 2009

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mfg

babdresden

Will man so fahren, wie es sich die Stadtverwaltung vorstellt

„Radfahrer queren an der neuen Fußgänger-Lichtzeichenanlage an der Moritzburger Straße die Leipziger Straße und fahren ab dort auf der Fahrbahn der Leipziger Straße oder auf dem für den Radverkehr freigegebenen Fußweg in Richtung Mickten.“

so verliert man 1 Minute und 17 Sekunden. Solange dauert es nämlich, bis die Bettelampel für die Fußgänger und Radfahrer auf grün schaltet. Und das ohne dass die Straßenbahn im Spiel ist oder die Ampel kurz vorher schonmal grün war. Warum so lang? Macht es für den Verkehrsfluß einen Unterschied, ob ich mit der Bettelampel in 10, 30 oder eben 77 Sekunden den Strom der Autos unterbreche? Lässt man das Zusammenspiel mit anderen Kreuzungen oder der Straßenbahn außer acht, lautet die Antwort nein. Aber es zeigt, welchen Stellenwert Fuß- und Radverkehr im Vergleich zum motorisierten Verkehr in dieser Stadt haben.

Betreten verboten…

3. November 2009

…steht auf diesem Hinweisschild. Allerdings ist die Mole zugänglicher und für einen Spaziergang zur noch einsamen Undine (wurde mittlerweile entfernt) einladender als noch vor Wochen.

MolenbaustelleGeht man stattdessen durch die Straßen von Pieschen, so wandelt man auf den Spuren derer, die früher ihren Asbest nach Hause getragen haben, wie hier auf der Konkordienstraße.

Asbestwaren, Konkordienstraße, Pieschen

Asbestwaren, Konkordienstraße, Pieschen

Endlich äußert sich auch die Stadt Dresden zu Details der Brücke. So soll es eine Aussichtsplattform am Brückenkopf geben.

In einer Antwort des Büros der Oberbürgermeisterin auf eine Nachfrage der grünen Fraktion im Stadtrat wird klar, dass die Stadt beim Ausbau und der Beschilderung der Leipziger Str. aus ihrer Sicht nichts falsch gemacht hat. Es seinen aber derzeit keine Kontrollen geplant, um Falschfahrer (stadtauswärts auf stadteinwärtigem Fuß/Radweg) zu bestrafen.

Kontrolliert werden soll aber das Restaurant Olga an der Haltstelle Altpieschen. Die Außensitzplätze des Restaurants sind am Rande des schmalen Fuß- und Radwegs (mal wieder eine bauliche Lösung mit Augenmaß). Durch den dichten Radverkehr dort wird der Restaurantbetrieb natürlich gestört. Olga hat einen eigenes „Radfahrer absteigen“-Schild aufgestellt. Die Stadtverwaltung will gegen das Schild vorgehen.

Schöner wäre natürlich ein breiterer Weg mit klar abgegrenztem Radfahrstreifen.

Auf der Mole

31. Oktober 2009

Das Verbotsschild ignorierend, am Grillplatz vorbei, auf dem eine Wagenladung Paletten verbrannt wurde, bin ich heute auf die Mole nach dem Stand der Dinge gucken gegangen. Der im Sommer noch schmale, fast unpassierbare Weg wurde auf einige Meter verbreitert, die Laternen entfernt. Aber sogar die Eisenringen, die wahrscheinlich mal zu Befestigen von Schiffen gedacht waren, sind noch da.

Absperrung auf der Mole, im Hintergrund v.l.n.r Watzke, Sparkasse, Eckhaus an der Rehefelder Str.

Absperrung auf der Mole, im Hintergrund Watzke, Sparkasse, Eckhaus an der Rehefelder Str.

Mole mit weniger Gestrüpp, im Hintergrund die Ecke Leipziger/Rehefelder Str. (mit dem Späti)

Mole mit weniger Gestrüpp, im Hintergrund die Ecke Leipziger/Rehefelder Str. (mit dem Späti)

Im hinteren Ende der Mole gibt es einige versteckte Grillplätze, im kommenden Sommer werden sie bekannter und besser erreichbar, aber sicher weiter illegal sein.

Bisher abgelegener Grillplatz an der Mole.

Bisher abgelegener Grillplatz auf der Mole.

Boot am Pieschener Sporthafen, im Hintergrund Rathaus und Bibliothek

Boot am Pieschener Sporthafen, im Hintergrund Rathaus und Bibliothek

Von der Mole aus zeigt sich Pieschens Ufer von seiner schönsten Seite.

Umgebungsgedanken

28. Oktober 2009

Während die Webseite der Landeshauptstadt Dresden zum Thema Molenbrücke schweigt, gibt es beim Dresdner Blog Umgebungsgedanken eine berechtigte und kritische Auseinandersetzung mit der Molenbrücke. Das Fazit dort: Wäre die Leipziger Straße vernünftig saniert worden, bräuchte man die Brücke für besseren Radverkehr nicht. Was ich hinzufügen möchte: Die Brücke erschließt auch für Fußgänger aus Richtung Altpieschen ein ganzes Stück Elbufer neu.

Die SZ mal wieder

28. Oktober 2009

Auch auf die Gefahr hin, dass hier ein richtiger Meckerblog draus wird: Die Sächsische Zeitung hat so gut wie keine Ortskenntnis von Dresden.

Verwechselt wurden schon der Pieschener und der Neustädter Hafen, die Löbtauer mit der Nossener Brücke und heute heißt es (Hervorhebung von mir)

Die 64 verbindet Kaditz, den Elbepark, Mickten und Pieschen mit dem Waldschlößchen-Areal in der Äußeren Neustadt.

Vom Haus der Presse sieht  das vielleicht anders aus, aber das Waldschlößchen-Quartier liegt natürlich in der Radeberger Vorstadt.

PS: Die Ironie bei der Sache: Ich beziehe meine für einen Neu-Dresdner relativ gute Ortskenntnis daher, dass ich vor ein paar Jahre mal im Auftrag von DD+V (der SZ-Verlag) in vielen Dresdner Stadtteile von Cotta bis Loschwitz (und auch am Waldschlößchen) die Adressdatenbank mit den Briefkastenschildern verglichen habe.

Neumitgliederabend AI Hochschulgruppe

Den Vogel abgeschossen (2)

27. Oktober 2009